Feb 23 2015

Gemischtes Gold in Prag

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Die Münchner crew beim Frisbeer Cup. v.l.n.r.: Daniel Weinbuch, Anne Maier, Sophie Wolf, Toby Künzel

Wir bedanken uns bei Mama und Papa Wolf für das Ausleihen der Family-Kutsche. Denn ganze fünf Frisbeespieler sollten dieses Jahr von München auf das internationale „Pro-Tournament“ mit dem treffenden Namen „Frisbeer“ am 20.-22. Februar 2015 nach Prag fahren. Neben der mittlerweile etablierten Freestyle Turnierbesetzung der Schwabinger Frisbee Buam – Toby Künzel, Daniel Weinbuch und Sophie Wolf – repräsentierten Anne Maier aus der Ultimate Abteilung und Dominik Mokris, unser Tschechischer Hundefrisbee-Spezialist die Münchner Frisbee-Community.

Mit einer bereits beim Autobahnraststätten-Jam zerstörten Straßenscheibe kam die Crew bei untergehender Sonne in Prag am Hostel an. Wie die letzten Jahre sollte ein Plätzchen in günstigen, modernen Apartments mit einigen anderen Spielern aus Polen, Schweden und Deutschland als Unterkunft dienen. Der „welcome Jam“ fand in einem aufblasbaren Überdrück-Tenniscourt-Zelt statt. Wie in einem Spaceshuttle wird das Zelt über eine Schleuse betreten um in dem Jam Universum zu landen. Die beiden nächsten Tage sollten dann gänzlich in einer warmen Halle mit zahlreichen Duschen und federndem Holzboden verbracht werden. Davon träumt München. Nein, hier ist man froh eine Halle zu haben, die noch nicht abgerissen ist. An dieser Stelle bitten wir, diese Petition zu unterschreiben, damit diese Trainingsmöglichkeit weiter existiert.

Am Samstagvormittag startete dann das Turnier mit den Runs in der Disziplin open pairs (2 er Teams) und coop (3er Teams). Ganze 60 Spieler aus Europa und den USA waren angereist um an dem Hallenturnier teilzunehmen. Ein abgetrennter Teil der Halle diente zum Spielen, Ausprobieren, Üben und Austauschen von Tricks. Unterschiedlichste Styles konnten dort beobachtet werden.

Mit einer konzentriert und formvoll durchgeführten Routine machte das eingespielte Team aus Toby Künzel und Sophie Wolf in der Disziplin mixed pairs den ersten Platz. Dies kam aufgrund der starken Konkurenz für Beide sehr überraschend und sie fielen daher  bei der Siegerehrung fast vom Podium. Auch in der Kategorie Open pairs konnte sich Toby Künzel mit seinem Partner Robert Dittrich aus Karlsruhe mit einem guten Lauf in der Vorrunde durchsetzen und den Einzug ins Finale schaffen. Daniel Weinbuch, einer der Nominierten für den weltweiten „Rookie of the year award“ der Freestyle-Szene, zeigte auch auf diesem Turnier, dass eine gute Entwicklung nicht zu leugnen ist.

Anne Maier stellte sich nach wenig Übung als großes Freestyle-Talent heraus und zeigte bereits einige Tricks in diversen Jams der Halle! Detaillierte Ergebnisse sowie Bilder und Videos sind bald hier zu sehen.

Glücklich und zufrieden freut sich der SFB auf weitere Jams und neue Spieler!!!

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Podiums-Plätze des Frisbeer 2015: Mixed Pairs, Open Coop und Open Pairs. Verrutschtes Podium bei Mixed Pairs aufgrund der ungestümen Erklimmung durch die Alpenbrise-Spieler.

Jun 02 2014

Frisbee Himmelfahrt nach Hamburg

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Rund 50 Spieler aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern versammelten sich zur Deutschen Meisterschaft

Die Zeichen standen von vorn herein gut: Schönes Wetter, eine Bootstour auf der Elbe hinauf zum Hamburger Hafen, Sightseeing in der Stadt und ein Freestyle Welcome Jam am Strand. Nach und nach versammelte sich die Crème de la Crème der deutschen Freestyler zur 10. deutschen Meisterschaft, die vom 29 Mai bis 1. Juni in Hamburg-Wedel veranstaltet wurde. Das Team Alpenbrise aus München war mit den Spielern Sophie Wolf, Daniel Weinbuch, Toby Künzel und Niki Thoma vertreten.

Die Turnierleitung schaffte es, hervorragende Bedingungen für die Spieler zu schaffen. Auf dem Gelände des Wedeler TSV waren Unterkunft, Spielfeld und Gemeinschaftsräume so nah beieinander, dass mancher Spieler sicher versucht war, im Schlafanzug anzutreten. Dank des verlängerten Wochenendes konnte das Semifinale bereits am Freitag bei strahlendem Sonnenschein ausgetragen werden.
In der „open pairs“ Division spin-ten sich mit ihrem Seemannsgarn Sophie und Daniel durch ihre vier Minuten. Auch Bud Spencer und Terences Hill aka Niki und Toby versuchten ihr Glück in dieser Kategorie. In der dreier-Division „open coop“ schlossen sich Daniel und Niki mit dem Nürnberger Spieler Chris Belaij zusammen. Tobias verbündete sich mit Jan, ebenfalls aus Nürnberg, und der Prager Gastjammerin Irena Kulasinova, welche gemeinsam das Finale sogar knapp erreichten. Am Finaltag kam es auch zur Entscheidung in der Kategorie mixed pairs, in der zwei von vier Teams mit Münchner Beteiligung um den Titel kämpften. Somit war von vornherein eine Medaille für München gesichert. Durch eine vorbereitete Choreographie, gekrönt von einem sauber ausgeführten „cuff“ zum richtigen Zeitpunkt erlangte das Team um Sophie und Toby sogar die Silbermedaille hinter den Erstplatzierten Ilka Simon und Carsten Heim. Wi(e)dererwartend gewannen Florian Hess und Alex Leist aus Karlsruhe die Open pairs Division, und konnten sich auch im open coop zusammen mit ihrem Team-Partner Christian Lamred durchsetzen. Einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.
Aber der eigentliche Gewinn an den Turniertagen war für die Meisten wie immer der Spaß am gemeinsamen Frisbeespielen rundum das Turnier. Dies lockte selbst Spieler, die nicht am Turnier teilnahmen, nach Hamburg; Aus München reisten Markus, Sebastian und Ignaz an. Zudem wurde den anwesenden Teilnehmern und Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm geboten: Hundefrisbee- und Cheerleading Show, Disc-Golf, Kan-Jam und ein Frisbee-Workshop für die (absoluten) Beginner.
Alles in allem ein gelungener und vom Spaß geprägter Frisbee Trip.

podest mixed