Aktuelles

Feriensport im Sommer 2016

Jetzt noch schnell anmelden! Die Schwabinger Frisbee Buam bieten in den Sommerferien Frisbee-Workshops für Schüler an. Die Schnupperkurse finden in der ersten und letzten Ferienwoche statt und werden je nach Nachfrage zusammengestellt. Ziel des Workshops ist es, die Sportarten Freestyle und Ultimate Frisbee näherzubringen. Beim Freestyle zeigen wir dir, wie du mit coolen Tricks zum Star an der Scheibe wirst. Beim Ultimate lernst du die angesagte Teamsportart aus den USA kennen, bei der besonders der Spirit großgeschrieben wird. Deine eigene Frisbee bekommst du auch dazu!

Für mehr Details einfach eine E-Mail an: feriensport@sfb-muenchen.de

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Nie mehr 3. Liga!

Der SFB startet mit einem kleineren Team als zur Vorbereitung in Geretsried. Verletzungsbedingt fehlt Ludwig da 36ger und krankheitsbedingt Tobias Schiffer. Im ersten Spiel ging es gegen Ultimate am See und um eine Revanche für die Niederlage im Isarauencup. Die frühe Anreise ermöglichte ein ordentliches Aufwärmen und das Einstudieren letzter taktischer Finessen. Trotzdem erlaubte sich der SFB in der Anfangsphase einige Fehler, so dass man schnell 0:2 zurücklag. Doch die Baum und Madln kämpften sich zurück und konnten mit einer herausragenden taktischen Leistung zügig wieder für klare Verhältnisse sorgen. Mit 4:3 ging man das erste Mal in Führung. Diese wurde bis zum Ende nicht mehr abgegeben und verdient siegte man mit 13:6 im Hardcap nach nur 28 von 40 möglichen gespielten Minuten doch sehr deutlich.

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Mit gestärktem Selbstvertrauen ging man in die zweite Partie gegen die Tiefseetaucher aus München. Wieder erlaubte man sich anfangs 2 einfache Fehler und lag zu schnell 0:2 zurück. In den folgenden Punkten konnte man den Rückstand nicht mehr aufholen. Obwohl man verbissen und aufopferungsvoll in der Defence kämpfte, konnte der Abstand bis zum Ende nicht verringert werden. Das lag auch an der körperbetonten Spielweise der Taucher und ihrer technischen Begabung. Die sonst so sicheren Madln aus Schwabing, normalerweise ein besonderes Zuckerle – optisch wie auch spielerisch – des SFB, mussten gegen die Bundesliga- Spielerinnen der Taucher einiges einstecken. Nun durfte man sich keine Fehler mehr erlauben und spielte im kleinen Halbfinale gegen den Gastgeber, der bis dahin auch nur ein Spiel verloren hatte. In einem unglaublich heißen Spiel startete der SFB viel besser als in den beiden vergangenen Spielen. Bis zur 15. Minute passierte auf keiner Seite ein Fehler und so stand es 4:4. Doch dann schlug die SFB- Defence zu und man konnte sich auf 7:4 absetzen. Den Sieg ließen sich die Schwabinger dann nicht mehr nehmen. Bis zum Ende war es ein mit hochklassigen Szenen gespicktes, sehr beeindruckendes Spiel, das mit 13:11 gewonnen werden konnte. Im letzten Spiel der Gruppenphase ging es gegen den Underdog aus Würzburg, der bis zu diesem Zeitpunkt etwas unglücklich drei Spiele verloren hatte. Den klassischen Fehler den Gegner zu unterschätzen, konnte man vermeiden und so wurde die Partie äußerst fair und technisch sauber geführt. Einen Vier- Punkte- Vorsprung verschenkte man zwar, aber das Spiel wurde souverän mit 13:10 gewonnen.

Nun wartete das Finale gegen das Team Tiefseetaucher aus dem zweiten Match. Die Luft knisterte. Die Spannung ist enorm, da die Teams sich nichts schenkten und alle verbliebenen Energiereserven anzapften. Ein enges Spiel entwickelte sich, doch auf Grund des verlorenen Flips konnte man immer nur Ausgleichen. Beim 5:5 dann konnten die Schwabinger das erste Mal wegziehen. Eine taktische Meisterleistung brachte die Schwabinger in Führung. Bis zum 11:9 ließ man sich diese nicht mehr nehmen. Auch die Taktik-Änderung der Taucher ihr Team mit ihrem Bundesliga-Damen von 2 auf 3 Spielerinnen aufzustocken, ließ insbesondere die SFB-Mädels kalt und souverän zog der SFB sein Spiel mit 2 Männern und 3 Frauen durch. Doch dann wurde es überraschend nochmal eng. Die Taucher konnten mit 12:12 ausgleichen. So wurde die Teilnahme in der 2ten Bundesliga in einem Universpoint entschieden. Nach 8 Sekunden war dieser Entschieden. Ein Hammer von Georg auf Moritz ließ die Träume der Taucher zerschellen und die Schwabinger feiern. (mit dabei waren: hintere Reihe, v.l.: Moritz, Ruben, Georg Martin, Papa Jo; untere Reihe, v.l.: Ivy, Jenny, Sandra, Anna)

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Mission Titelverteidigung gescheitert

Noch nie konnte eine Mannschaft den Pokal des Isarauencups verteidigen. Der letztjährige Titelverteidiger reiste zur Vorbereitung für die Indoor-Mixed DM mit einem starken Team an, konnte jedoch die hohen Erwartungen in sportlicher Hinsicht nicht voll erfüllen. Dabei war vor allem Fortuna nicht auf der Seite des SFB. Nachdem sich der SFB letztes Jahr noch mit Leichtigkeit im Finale gegen Ultimate am See durchsetzen konnte – manche Beobachter sprachen sogar von einer Demonstration – konnte man dieses Jahr nicht an diese Leistung anknüpfen. Die Gründe dafür waren vielfältig.

Doch der Reihe nach: Der SFB hatte das erste Spiel des Turniers zu absolvieren, spielte jedoch anders als die meisten Teams in diesem Loose-Mixed Turnier nicht nur mit einer, sondern zur Vorbereitung auf die DM mit zwei Frauen auf der Linie. Pünktlich um 10 Uhr ging es los. Der Gegner hieß Wegwerfgesellschaft aus Augsburg. Die Augsburger spielen in den Open Divisionen der nationalen Meisterschaften immer wieder oben mit, doch sie waren nicht mit ihrem stärksten Team angereist. Besonders die Frauen in den Reihen der SFB Auswahl dominierten ihre Gegenüber. So konnten sogar einige eigene Fehler wettgemacht und ein deutlicher Sieg eingefahren werden. Der vermeintlich stärkste Gegner der Gruppenphase wartete dann im zweiten Spiel. Die Heidees sind in ganz Deutschland für ihre hohe Spielkunst bekannt. Diesmal standen die Schwabinger von Beginn an besser zusammen, holten ein paar spektakuläre Defences und vermieden unnötige Fehler in der Offense. Nach einem 10:5 Vorsprung ließ man die Heidees zwar noch einmal auf 11:10 rankommen, machte den Sack dann aber souverän zu und gewann verdient mit 17:13. Besonders hervorzuheben ist in diesem Spiel die Leistung von Ruben, der auch in Drucksituationen wiederholt perfekte Pässe an seine Mitspieler verteilte.

Die folgende dreistündige Pause verbrachte die SFB-Auswahl zum Teambuilding mit Wurst und Bier in der Novembersonne, wobei der Sieg gegen die Heidees schon gefeiert wurde. Die Folge war eine Niederlage im dritten Gruppenspiel ausgerechnet gegen den letztjährigen Finalgegner Ultimate am See. Obwohl die Taktik aus den zahlreichen Begegnungen in der Winterliga ausreichend bekannt ist, musste man eine Niederlage einstecken. Ultimate am See spielte nur mit einer Frau auf der Linie, nutzte die Missmatches clever aus und konnte trotz Vorkehrungen einige Male mit einfachen weiten Overheads punkten. Schlussendlich verlor die SFB-Auswahl das Spiel in der Offence, unter anderem deswegen, weil fünf einfache Drops in der Endzone nicht kompensiert werden konnten. Das Endergebnis war eine Zwei-Punkte-Niederlage. Im letzten Spiel der Gruppenphase konnten die einfachen Fehler nicht mehr abgestellt werden. Obwohl etwa acht Scheiben in der Endzone fallen gelassen wurden und sogar kurze Pässe im Handling verworfen wurden, dominierte man den Gegner. Die Laufarbeit in der Defence war enorm und man erkämpfte sich Scheibe um Scheibe. Mit einem Vorsprung von zehn Punkten wurde schließlich Puff aus Passau vom Feld geschickt. Besonders erfreut zeigte sich Tobias, der momentan in Passau studiert und trainiert. Den Abend verbrachte das Team wie üblich auf der Party. Einzelheiten über den legendären Bierpong-Sieg können gerne bei Georg und Ludwig nachgefragt werden, veröffentlicht werden diese jedoch nicht.

Der zweite Platz in der Gruppe bescherte dem SFB nun wieder die unangenehme Aufgabe, das erste Spiel des Tages absolvieren zu müssen. Hochmotiviert wärmte sich Team Südsee bereits eine Stunde vor Spielbeginn in der Halle auf. Somit verwehrten sie allen anderen Teilnehmern eine längere Nachtruhe, da die Halle nicht nur als Spielfeld, sondern auch Schlafplatz genutzt wurde. Der SFB kam trotzdem nicht rechtzeitig auf die Socken. Mit nur kurzem Aufwärmen und deutlichen Spuren der Nacht bot man der am Rande der Regelkonformität spielenden Truppe aus Konstanz nicht die robusteste Stirn. Auch die sonst so sicheren SFB-Frauen fanden nicht ihre gewohnte Sicherheit, mit der sie sonst so glänzten. Zusätzlich musste der SFB einen herben Rückschlag einstecken. Ludwig verletzte sich leider nach etwa drei Minuten und konnte den restlichen Tag nicht mehr spielen. Er fehlte der Mannschaft merklich. An dieser Stelle gute Besserung! So ging dieses Morgenspiel mit einer Zwei-Punkte-Niederlage aus. Selbst verschuldet stand man nun nicht im Halbfinale, sondern steckte im Mittelfeld des Turniers fest. Der nächste Gegner bekam das Erwachen des SFB aber dann doch gehörig zu spüren. Es ging wieder gegen Puff aus Passau, die diesmal sogar mit 26:9 vom Feld geschickt wurde. Das letzte Spiel des Turniers war das Spiel um Platz Fünf gegen die Hausherren aus Geretsried. Ein Klassiker in den bayrischen Turnieren. Etwa 100 Zuschauer in der Halle unterstützten die Gastgeber lautstark und Friss-die-Frisbee wuchs über sich hinaus. Der SFB zeigte sich beeindruckt und spielte deutlich unter seinen Möglichkeiten. Nur Jenny, die vor der Saison von FdF zum SFB gewechselt hatte, spielte glänzend. Zwar holte man einen Drei-Punkte -Rückstand noch einem auf, doch im Universepoint bei 13:13 versagte Fortuna die Zusammenarbeit und man musste sich einem Heberpass geschlagen geben. Obwohl das Turnier nur auf Platz sechs beendet wurde, kann man gespannt auf die Indoor-Mixed DM schauen. Mit einer geschlossen Teamleistung und etwas mehr Schlaf lässt sich der Aufstieg sicher realisieren. Das ist Fortuna dem SFB jetzt schuldig ;)

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Refugee, play Frisbee with me!

Die Schwabinger Frisbee Buam führten am Sonntag, den 8. September 2015, in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Aktiv für Flüchtlinge“ ein Frisbee-Training für junge unbegleitete Flüchtlinge im Alter von 14 bis 17 Jahren durch. Dieses Training war der Auftakt zu einer Reihe von Trainingseinheiten, die speziell für minderjährige Flüchtlinge geplant sind.

Fünfzehn Jungs aus der Flüchtlingsannahmestelle in der Bayernkaserne, derzeit die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge in Bayern, konnten von den teilnehmenden Vereinsmitgliedern das Werfen und Fangen der Scheibe erlernen. Unterstützt wurde der „SFB“ hierbei auch von den SpielerInnen von „RedLight Ultimate“, einer weiteren Münchner Ultimate-Mannschaft. Im Verlauf des Trainings wurden die jugendlichen Gäste in verschiedene Gruppen aufgeteilt und in den Disziplinen Ultimate- oder Freestyle-Frisbee vertieft unterrichtet. Die engagierten FrisbeesportlerInnen vermittelten mit viel Eifer ihre Kenntnisse in den jeweiligen Disziplinen. Sprachbarrieren wurden dabei schnell überwunden und die Gäste hatten sichtlich Spaß am Umgang mit der Scheibe. Schnell zeigten sich erste Lernerfolge.

Beim SFB wird der Austausch zwischen den Disziplinen Ultimate und Freestyle gelebt, so z.B. auf verschiedenen Events, bei denen der Frisbeesport in seiner Vielfalt den Menschen näher gebracht werden soll. Zusammen mit „Aktiv für Flüchtlinge“ sind nun wöchentliche kooperative Frisbee-Trainingseinheiten geplant, sodass die Bewohner verschiedenster Flüchtlingsunterkünfte in und um München jeden Sonntag den Spaß am Frisbeesport erleben können. Außerdem findet so ein gegenseitiges Kennenlernen statt und den Neuankömmlingen wird der Einstieg in eine für sie fremde Kultur etwas erleichtert.

Die Tatsache, dass an diesem Nachmittag etwa 20 erfahrene FrisbeespielerInnen aus beiden Ultimate-Mannschaften sowie aus der Freestyle-Abteilung der Schwabinger Frisbee Buam anwesend waren, zeigt deutlich den enormen Spirit des Frisbeesports im Allgemeinen und die Gemeinnützigkeit des Vereins an sich.

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Schwabinger Schwabe rockt in Baden

Karlsruhe, 28.-29. August 2015.
Jedes Jahr am letzten August-Wochenende findet in Karlsruhe traditionell der Butch Cassidy Cup statt. Es handelt sich um ein Turnier, bei dem Frisbeespieler in den Disziplinen Disc Dogging („Hundefrisbee“) und Freestyle Frisbee antreten können. Die einzelnen Runden der Beiden Disziplinen werden alternierend ausgetragen, sodass für das Publikum eine aufregende Mischung aus Disc Dogging und Freestyle entsteht. Während im Disc Dogging die Judge and Play Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, fand das Freestyle Turnier im kleineren HUT-Format statt, bei welchem die Teams erst vor Ort mittels Losverfahren bestimmt werden.

Aus München nahmen Toby Künzel und Daniel Weinbuch am Turnier teil, welche von Silvina Porsch, unserem Alpenbrise-Neuzugang, begleitete wurden. Für Sivlina war das Turnier-Wochenende ideal um in das Freestyle Frisbee Game reinzuschnuppern und Spieler außerhalb Münchens kennenzulernen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von weit über 30°C würde schon das Aufwärmen vor dem Lauf zur schweißtreibenden Aufgabe. Das Los wollte es, dass Toby Künzel mit Pablo Azul aus Kolumbien und Robin, einem Hundefrisbeespieler mit Freestyle-ambitionen ein Dreier-Ream bildeten. Daniel Weinbuch trat mit dem Turnierdirektor, amtierenden Europameister und Viezeweltmeister Florian Hess an. Nachdem das Dreier-Team um Toby im Pool A leider knapp den Finaleinzug verpasste, zeigten Dani und Flo im Pool B einen hervorragenden Lauf mit nur wenigen Fehlern und vielen guten Kombinationen und Ideen, welche sie sich in der kurzen Vorbereitungszeit ausgedacht und im Lauf gut umgesetzt hatten. Publikum und auch Juroren waren überzeugt und mit einem verdienten ersten Platz im Pool sicherten sie sich die Finalteilnahme. Im Finale war nun die Konkurrenz sichtlich stärker, da die zwei jeweils besten Teams aus den Pools um das Treppchen spielten. Aber hiervon ließ sich das starke Team nicht irritieren und zeigte ein zweites Mal, was sie als Individualspieler und auch als frisch gelostes Team drauf hatten. Nachdem die Finalrunde gespielt worden war, die Ergebnisse ausgewertet wurden und alle Spieler sich nochmal in den Jam gestürzt hatten, kam es zur Verkündung der Ergebnisse: Dani und Flo hatten es geschafft! Und so dürfen München und Karlsruhe einen weiteren Turniersieg in ihren jeweiligen Historien verbuchen. Für Daniel Weinbuch war dies der erste Turniersieg und das noch mit einer ausgezeichneten Leistung… absolut verdient. Der Tag war aber noch nicht gelaufen, denn die Freestyler trafen sich zum Abendessen, Feiern und gemeinsamen Musizieren in der berühmten Gartenlaube der Familie Leist (an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Mama und Papa Leist für die Unterbringung der Gesamten Münchner Frisbeegruppe zusammen mit dem Kolumbianer Pablo).
Bei einem ebenfalls sonnig und heißen Sonntag trafen sich alle Freestyler noch einmal auf dem Turniergelände zum Jammen und Chillen während das Disc Dogging Turnier in die sprichwörtliche und auch im wahrsten Sinne des Wortes heiße Final-Phase ging. Erschöpft und überglückich über einen weiteren gelungenen Frisbee-Trip machten sich die drei Münchner erst spät am Abend auf den Heimweg, um wieder ins normale Leben überzugehen.

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German Freestyle Open in Berlin

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Auch dieses Jahr traf sich die deutsche Freestyle Frisbee Community am langen „Frisbee Himmelfahrt“ Wochenende, um die Deutsche Meisterschaft auszutragen. Diesmal fand das Turnier auf der Sportanlage des TiB in Berlin statt. Bei der „German Open 2015“ nahmen knapp 40 Spieler/innen aus Deutschland und einigen Nachbarländern teil, um sich in den Kategorien „open pairs“ (2 spieler), „open coop“ (3 spieler) und „mixed pairs“ (gemischtes doppel) zu messen, aber großteils auch um sich auszutauschen und miteinander zu jammen.

Turnierdirektor Nötzi stellte mit seinem Team ein gelungenes Turnier auf die Beine, und auch von den Schwabinger Frisbee Buam aus München reisten zwei Spieler an, Sophie Wolf und Toby Künzel.
In den Kategorien „open pairs“ und „open coop“ hatten beide sich mit den internationalen Gästen zusammengetan: Sophie Wolf spielte mit der Italienerin Anna Bragagnolo, und Toby Künzel mit dem Wahlschweizer Jens Friebe, sowie in coop mit Robert Dittrich und der Tschechin Irena Kulišanová. Mit improvisierten Jams versuchten sie am Freitag im Halbfinale, ihr bestes Spiel zu zeigen, und dass es hier nicht für einen Finaleinzug reichte, tat dem Spaß keinen Abbruch.
Für die Kategorie „mixed pairs“ hatten sich die beiden Münchner als Team angemeldet, und eine 4-minütige Kür vorbereitet. Das Publikum konnte damit begeistert werden, und die Juroren platzierten sie im hart umkämpften mixed pairs-Finale mit starkem Teilnehmerfeld auf den 4. Platz. Den Finalllauf kann man sich hier ansehen.
Auch das Abendprogramm kam auf diesem Turnier nicht zu kurz: Dank des Langen Wochenendes konnte das Finale bereits am Samstag gespielt werden, sodass am Samstagabend auf der Players Party ausgiebig gefeiert werden konnte und sollte.

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Doppelsieg in Ingolstadt

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Die Ultimate Auswahl des SFB hat in Ingolstadt nicht nur die Sprit Wertung gewonnen, sondern auch den Turniersieg geholt. Ein überraschender Doppelsieg! Das erste Mal gelang der Mannschaft des SFB auf einem Winterliga-Spieltag (Indoor) diese herausragende Leistung, die von Fairness, qualitativ hochwertigen Spielzügen und athletischen Hochleistungen geprägt war im Frühjahr 2014. Die anfangs als Handicap gewertete und von den Gegnern unterschätzte geringe Menge an 7 Spielern – davon 6 Männer und 1 Frau, die nach der Loose-Mixed-Regel dauerhaft auf der Line stehen musste- konnte die gut funktionierende Mannschaft aus Buam und ihrem einen Madl auf dem Weg durch das Turnier hin zum Sieg nicht aufhalten. In drei Gruppenspielen konnte man sich souverän gegen ein Junioren Team aus Nürnberg, eine Auswahl aus Augsburg und ein weiteres Team durchsetzen. Im Halbfinale wurde es dann richtig eng! Die Nürnberger –ehrfurchtsvoll vor den bis dato überragenden Leistungen des SFB- schickten dieses Mal nur ihr A-Team ins Rennen mit dem Ziel sich für die Niederlage der Junioren Mannschaft in der Gruppenphase zu revanchieren. Auf eine starke Phase des SFB folgte eine starke Phase der Nürnberger. Das Kopf-an-Kopf-Rennen schien sich für die Nürnberger zu entscheiden. Doch dann sammelte der SFB die letzten Kräfte, motivierte sich und mit dem nahen Ziel des von allen unerwarteten Finaleinzugs vor den Augen gelang es der Mannschaft in den letzten Minuten die entscheidenden Punkte zu werfen. Nach einem tollen Match zog man ins Finale ein. Dort wartete der Klassiker: Schwabinger Frisbee Buam gegen Friss die Frisbee aus Geretsried. Beide Mannschaften witterten Siegesluft, stürzten sich in starke Zweikämpfe und jagten jeder Frisbee nach- von spektakulären Layouts, über spannende Airbattles, bis hin zu um die Frisbee fightenden Mädels in der Endzone war alles dabei, was sich die Zuschauer nur von einem Finale wünschen konnte! Euphorisiert von dem guten Verlauf des Turniers war die Mannschaft des SFB nicht mehr zu bremsen und gewann mit deutlichem Vorsprung! Eine durch und durch starke Leistung!

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Gemischtes Gold in Prag

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Die Münchner crew beim Frisbeer Cup. v.l.n.r.: Daniel Weinbuch, Anne Maier, Sophie Wolf, Toby Künzel

Wir bedanken uns bei Mama und Papa Wolf für das Ausleihen der Family-Kutsche. Denn ganze fünf Frisbeespieler sollten dieses Jahr von München auf das internationale „Pro-Tournament“ mit dem treffenden Namen „Frisbeer“ am 20.-22. Februar 2015 nach Prag fahren. Neben der mittlerweile etablierten Freestyle Turnierbesetzung der Schwabinger Frisbee Buam – Toby Künzel, Daniel Weinbuch und Sophie Wolf – repräsentierten Anne Maier aus der Ultimate Abteilung und Dominik Mokris, unser Tschechischer Hundefrisbee-Spezialist die Münchner Frisbee-Community.

Mit einer bereits beim Autobahnraststätten-Jam zerstörten Straßenscheibe kam die Crew bei untergehender Sonne in Prag am Hostel an. Wie die letzten Jahre sollte ein Plätzchen in günstigen, modernen Apartments mit einigen anderen Spielern aus Polen, Schweden und Deutschland als Unterkunft dienen. Der „welcome Jam“ fand in einem aufblasbaren Überdrück-Tenniscourt-Zelt statt. Wie in einem Spaceshuttle wird das Zelt über eine Schleuse betreten um in dem Jam Universum zu landen. Die beiden nächsten Tage sollten dann gänzlich in einer warmen Halle mit zahlreichen Duschen und federndem Holzboden verbracht werden. Davon träumt München. Nein, hier ist man froh eine Halle zu haben, die noch nicht abgerissen ist. An dieser Stelle bitten wir, diese Petition zu unterschreiben, damit diese Trainingsmöglichkeit weiter existiert.

Am Samstagvormittag startete dann das Turnier mit den Runs in der Disziplin open pairs (2 er Teams) und coop (3er Teams). Ganze 60 Spieler aus Europa und den USA waren angereist um an dem Hallenturnier teilzunehmen. Ein abgetrennter Teil der Halle diente zum Spielen, Ausprobieren, Üben und Austauschen von Tricks. Unterschiedlichste Styles konnten dort beobachtet werden.

Mit einer konzentriert und formvoll durchgeführten Routine machte das eingespielte Team aus Toby Künzel und Sophie Wolf in der Disziplin mixed pairs den ersten Platz. Dies kam aufgrund der starken Konkurenz für Beide sehr überraschend und sie fielen daher  bei der Siegerehrung fast vom Podium. Auch in der Kategorie Open pairs konnte sich Toby Künzel mit seinem Partner Robert Dittrich aus Karlsruhe mit einem guten Lauf in der Vorrunde durchsetzen und den Einzug ins Finale schaffen. Daniel Weinbuch, einer der Nominierten für den weltweiten „Rookie of the year award“ der Freestyle-Szene, zeigte auch auf diesem Turnier, dass eine gute Entwicklung nicht zu leugnen ist.

Anne Maier stellte sich nach wenig Übung als großes Freestyle-Talent heraus und zeigte bereits einige Tricks in diversen Jams der Halle! Detaillierte Ergebnisse sowie Bilder und Videos sind bald hier zu sehen.

Glücklich und zufrieden freut sich der SFB auf weitere Jams und neue Spieler!!!

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Podiums-Plätze des Frisbeer 2015: Mixed Pairs, Open Coop und Open Pairs. Verrutschtes Podium bei Mixed Pairs aufgrund der ungestümen Erklimmung durch die Alpenbrise-Spieler.

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Frisbee Himmelfahrt nach Hamburg

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Rund 50 Spieler aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern versammelten sich zur Deutschen Meisterschaft

Die Zeichen standen von vorn herein gut: Schönes Wetter, eine Bootstour auf der Elbe hinauf zum Hamburger Hafen, Sightseeing in der Stadt und ein Freestyle Welcome Jam am Strand. Nach und nach versammelte sich die Crème de la Crème der deutschen Freestyler zur 10. deutschen Meisterschaft, die vom 29 Mai bis 1. Juni in Hamburg-Wedel veranstaltet wurde. Das Team Alpenbrise aus München war mit den Spielern Sophie Wolf, Daniel Weinbuch, Toby Künzel und Niki Thoma vertreten.

Die Turnierleitung schaffte es, hervorragende Bedingungen für die Spieler zu schaffen. Auf dem Gelände des Wedeler TSV waren Unterkunft, Spielfeld und Gemeinschaftsräume so nah beieinander, dass mancher Spieler sicher versucht war, im Schlafanzug anzutreten. Dank des verlängerten Wochenendes konnte das Semifinale bereits am Freitag bei strahlendem Sonnenschein ausgetragen werden.
In der „open pairs“ Division spin-ten sich mit ihrem Seemannsgarn Sophie und Daniel durch ihre vier Minuten. Auch Bud Spencer und Terences Hill aka Niki und Toby versuchten ihr Glück in dieser Kategorie. In der dreier-Division „open coop“ schlossen sich Daniel und Niki mit dem Nürnberger Spieler Chris Belaij zusammen. Tobias verbündete sich mit Jan, ebenfalls aus Nürnberg, und der Prager Gastjammerin Irena Kulasinova, welche gemeinsam das Finale sogar knapp erreichten. Am Finaltag kam es auch zur Entscheidung in der Kategorie mixed pairs, in der zwei von vier Teams mit Münchner Beteiligung um den Titel kämpften. Somit war von vornherein eine Medaille für München gesichert. Durch eine vorbereitete Choreographie, gekrönt von einem sauber ausgeführten „cuff“ zum richtigen Zeitpunkt erlangte das Team um Sophie und Toby sogar die Silbermedaille hinter den Erstplatzierten Ilka Simon und Carsten Heim. Wi(e)dererwartend gewannen Florian Hess und Alex Leist aus Karlsruhe die Open pairs Division, und konnten sich auch im open coop zusammen mit ihrem Team-Partner Christian Lamred durchsetzen. Einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.
Aber der eigentliche Gewinn an den Turniertagen war für die Meisten wie immer der Spaß am gemeinsamen Frisbeespielen rundum das Turnier. Dies lockte selbst Spieler, die nicht am Turnier teilnahmen, nach Hamburg; Aus München reisten Markus, Sebastian und Ignaz an. Zudem wurde den anwesenden Teilnehmern und Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm geboten: Hundefrisbee- und Cheerleading Show, Disc-Golf, Kan-Jam und ein Frisbee-Workshop für die (absoluten) Beginner.
Alles in allem ein gelungener und vom Spaß geprägter Frisbee Trip.

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